Immobilien-News

zurück zur Newsübersicht
19
Mar.´15

Bauschäden doppelt so teuer

Das hat die „Analyse der Entwicklung der Bauschäden und Bauschadenkosten“ des Instituts für Bauforschung im Auftrag des Bauherren-Schutzbunds ergeben. In absoluten Zahlen heißt das, sie stiegen von 33.000 Euro im Jahr 2002 auf 67.000 Euro im Jahr 2013. Ausgewertet wurden dafür 4.837 Berufshaftpflichtschäden im Baubereich, die bei der von Architekten genutzten Berufshaftpflichtversicherung AIA von 2002 bis 2013 gemeldet worden sind. Diese repräsentieren eine Gesamtschadenssumme von 215 Mio. Euro, durchschnittlich ging es um Streitwerte von 42.000 Euro.

Knapp 22% der Bauschäden wurden noch während der Bauzeit festgestellt, gut die Hälfte im ersten bis dritten Jahr der Gewährleistungsfrist. Deutlich gestiegen ist laut Studie die Zahl der Schäden, die Auswirkungen auf mehrere Bauteile haben. Grund dafür sei der immer komplexer werdende Bauprozess. Neben den seit vielen Jahren typischen Schadensbildern bei der Gebäudeabdichtung, bei Brand- und Schallschutz sowie der Luftdichtheit der Gebäudehülle gebe es vor allem im Bereich der Wärmedämmung und der Haustechnik immer mehr Schadensfälle. Den kompletten Bericht gibt es beim Institut für Bauforschung unter www.bsb-ev.de.

nächste News vorherige News