Immobilien-News

zurück zur Newsübersicht
09
Mar.´18

Die Vereinbarung einer Indexmiete

Die Vereinbarung einer Indexmiete

Die Vereinbarung einer Indexmiete: Die Parteien vereinbaren, dass die Entwicklung der Miethöhe durch den vom Statistischen Bundesamt ermittelten Verbraucherpreisindex für Deutschland bestimmt wird. Steigt od. fällt dieser ab Vertragsbeginn, kann jeder Vertragsteil eine der prozentualen Indexänderung entsprechenden Änderung der Miete verlangen. Die Miete muss jedoch, von Erhöhungen nach § 559 bis 560 BGB abgesehen, mindestein ein Jahr unverändert bleiben. Das Gleiche gilt bei jeder erneuten Indexänderung nach einer Erhöhung oder Ermäßigung der Miete. Die Änderung der Miete muss durch schriftliche Erklärung geltend gemacht werden. Dabei ist die jeweils eingetretene Änderung des vereinbarten Indexes anzugeben. Die geänderte Miete ist mit Beginn des übernächsten Monats nach dem Zugang der Erklärung zu zahlen.
 
Eine Erhöhung der Miete bis zur ortüblichen Vergleichsmiete nach § 558 BGB ist ausgeschlossen.
 
Quelle: Bayer. Hausbesitzer-Zeitung 2/2018, Mietrecht.
 
nächste News vorherige News