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Apr.´19

Mietanpassung und Modernisierungsumlage

Mietpreisbremse, Mietrechtsanpassungsgesetz, Modernisierungsumlage

Mietpreisbremse:
Seit Juni 2015 können Bundesländer für angespannte Wohnungsmärkte die Mietpreisbremse festlegen. Damit darf die Miete bei Wiedervermietung maximal 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete sein. Ausnahmen sind Neubauten (erstmals nach dem 01.10.2014 genutzt und vermietet) und Immobilien, die "umfassend" modernisiert, das heißt z.B. energetisch saniert wurden. Zudem muss die Wiedervermietungsmiete nicht hinter der Vormiete zurückfallen, wenn die Vormiete höher als zulässig ist.
 
Mietrechtsanpassungsgesetz:
Gültig seit 1. Januar 2019, betrifft die Mietspreisbremse die Mieterhöhungen nach Modernisierung. Sie wird insofern verschärft, als Vermieter künftigen Mietern unaufgefordert Auskunft geben müssen, wenn sie einen Ausnahme von der Bremse geltend machen wollen.
 
Modernisierungsumlage:
Bundesweit, also nicht in Städten und Stadtgebieten mit Mietpreisbremse, gilt: Die Modernisierungsumlage wurde von 11% auf 8% abgesenkt. Zudem darf die Miete innerhalb von sechs Jahren nur noch um maximal 3 €/m² nach Modernisierung erhöht werden. Bei einer Miete unter 7€/m² sind es max. 2€/m².
 
Quelle: Immobilien Zeitung v. 04.04.2019
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