Immobilien-News

zurück zur Newsübersicht
05
Mar.´19

Zu wenig Seniorenwohnungen

Seniorenwohnungen sind Mangelware in Deutschland

Aufgrund der demografischen Entwicklung werden in den kommenden 20 Jahren mehr als 300.000 Pflegeheimplätze fehlen. Laut Experten wid die Zahl der über 65-Jährigen bis 2040 um weitere 6 Mio. steigen, bei gleichzeitig abnehmender Bevölkerung.
 
Von den heute rund 41 Mio. Haushalten in Deutschland seien nur etwa 5% komplett barrierefrei. Mehr als 80% der Haushalte mit Bewohnern über 65 Jahre wiesen erhebliche Barrieren auf.
 
Doch nicht nur altersgerechte Wohnungen fehlen, sondern auch Pflegeheime. Bis zum Jahr 2040 müssten in Deutschland mindestens 300.000 Pfelgeheimplätze entstehen, das entspricht rund 3.750 zusätzlichen Heimen. Dafür müssten jedes Jahr 180 neue Heime mit rund 14.300 Plätzen gebaut werden. Für die öffentliche Hand und klassische Klinik- und Heimträger sei dies kaum zu leisten. Deshalb kommen immer mehr private Bauherren ins Spiel, für die eine Investition in Pflegeheime eine attraktive Rendite bedeuten kann.
 
Beim Neubau für Senioren unterscheiden Experten zwischen
- altersgerechtem Wohnen, was einer gewöhnlichen barrierefreien Wohnung entspricht
- dem betreuten Wohnen und dem
- Residenzwohnen, das sich durch zusätzliche Leistungen wie Verpflegung, Betreuung, Reinigung sowie eine Rezeption von einfachen Seniorenimmobilien abhebt.
 
ImmoBarrierefrei-Expertin, Frau Bachhäubl (REEX real estate experts GmbH)  empfiehlt aufgrund des alamierenden Mangels an Seniorenwohnungen frühzeitige Vorsorge: "Senioren, die über Eigentum verfügen, können sich beispielsweise ihr Zuhause früh genug altersgerecht umbauen. Der Alltag kann dann um einiges erleichtert werden. Barrierefreie Duschen, bodentiefe Fenster, verbreiterte Eingänge und Türen, zusätzliche Handläufe, Rampen, etc. ermöglichen ein altersgerechtes und sichereres Wohnen  im gewohnten Zuhause."
 
Quelle: Immobilienzeitung, Märkte 21.02.2019, REEX real estate experts GmbH, Fr. Bachhäubl
vorherige News